Muss sich der SoVD Ortsverband Langenholzen-Sack auflösen?
geschrieben von Michael Zander am 11.5.2026

Schon vor zwei Jahren hatte der langjährige Vorsitzende des SoVD Ortsverband Langenholzen-Sack Hartmut Bormann angekündigt, dass er dieses Amt abgeben möchte. „Nach 20 Jahren wird es Zeit, abzutreten und die Aufgabe an Jüngere zu übergeben“, erklärte er. Auf der letzten Jahreshauptversammlung im April konnte aber kein Nachfolger gefunden werden. Ebenso blieb auch der Posten des Schriftführers vakant. Jetzt besteht die Gefahr, dass der Ortsverband aufgelöst werden muss.

Der Ortsverband ist integraler Bestandteil der Dorfgemeinschaft in Langenholzen und Sack. Regelmäßige Veranstaltungen mit Vorträgen zu gesundheitlichen und sozialen Themen mit anschließendem gemeinsamem Essen fördern den Zusammenhalt. Für die meist älteren Teilnehmer sind diese Treffen eine wichtige Gelegenheit einer eventuellen Einsamkeit entgegenzuwirken. Auch an den gemeinsamen Veranstaltungen im Dorf wie Maibaumaufstellen oder Adventsmarkt ist der SoVD immer beteiligt.

„Das wäre ein herber Verlust für unsere beiden Dörfer, wenn dieser Verband sich auflösen müsste. Die 180 Mitglieder würden eine soziale Heimat verlieren“ bedauert der Ortsbügermeister Peter Almstedt. Gesucht werden jetzt Menschen, die sich für soziale Zwecke und in der Dorfgemeinschaft engagieren möchten. Nur so kann das Aus für den Ortsverband abgewendet werden. Wer also bereit ist, im Ortsverband mitzuarbeiten kann sich bei Bormann unter der Telefonnummer 05181 6150 melden.

Der SoVD ist mit 300.000 Mitgliedern der größte Sozialverband in Niedersachsen. Er berät seine Mitglieder in den Bereichen Rente, Behinderung, Pflege & Co. Im letzten Jahr hat er rund 50.000 Verfahren geführt und dabei etwa 57,5 Millionen Euro an einmaligen Nachzahlungen für seine Mitglieder erstritten.